Unsere Vorstandsmitglieder im Ortsverein Miesbach / Bad Tölz-Wolfratshausen

  • Markus Wiesböck, Vorsitzender (FB 3 - Fachbereich Gesundheit, Soziale Dienste, Wohlfahrt und Kirchen)
  • Roswitha Benda, stellv. Vorsitzende (FB 4 - Fachbereich Sozialversicherungen)
  • David Rudolph (FB 2 - Fachbereich Ver- und Entsorgung)
  • Christian Wagner (FB 2 - Fachbereich Ver- und Entsorgung)
  • Rainer Müller,  (FB 3 - Fachbereich Gesundheit, Soziale Dienste, Wohlfahrt und Kirchen)
  • Norbert Michel (FB 3 - Fachbereich Gesundheit, Soziale Dienste, Wohlfahrt und Kirchen)
  • Martin Guggemos (FB 3 - Fachbereich Gesundheit, Soziale Dienste, Wohlfahrt und Kirchen)
  • Andreas Rullmann-Stekl FB 3 - (Fachbereich Gesundheit, Soziale Dienste, Wohlfahrt und Kirchen)
  • Dröll Elisabeth (FB 3 - Fachbereich Gesundheit, Soziale Dienste, Wohlfahrt und Kirchen)
  • Michael Schnell FB 3 - (Fachbereich Gesundheit, Soziale Dienste, Wohlfahrt und Kirchen)
  • Anian Hölzl (FB 4 - Fachbereich Sozialversicherungen)
  • Helmut Irrgang (FB 4 - Fachbereich Sozialversicherungen)
  • Heinz Fial (FB 7 - Fachbereich Gemeinden)
  • Franz Sellmayr (FB7 - Fachbereich Gemeinden)
  • Michael Schußmann (FB 10 - Fachbereich Postdienste, Speditionen und Logistik) 

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Chancen und Risiken der Digitalisierung 

Welche Auswirkungen die Digitalisierung in den nächsten Jahren für die Arbeitnehmer bringen wird, war Inhalt des Informationsabends in Gmund, zu dem zahlreiche Referenten eingeladen wurden.

Frau Cujai, Leiterin der Arbeitsagentur Rosenheim sah in dem Thema auch Chancen für die Arbeitnehmer. So könnte unangenehme, stark belastende Arbeiten durch Maschinen ausgeführt, die Menschen entlasten. Die neuen Technologien könnte aber auch für Entlastung in Sachen Facharbeitermangel sorgen oder das Problem der immer älter werdenden Gesellschaft abmildern. Aber auch die Risiken bei der gerechten Bezahlung und der sozialen Absicherung sieht Cujai. 

Die Frage nach dem Konflikt zwischen der Digitalisierung und dem Tarifrecht beantwortete Norbert Flach, stellv. ver.di-Landesbezirksleiter in Bayern. Er bezeichnete die Tarifverträge als wichtige „Bremsfaktoren“, die dafür sorgen, dass der Mensch nicht von der Digitalisierung erdrückt wird. Er fordert den klassischen Beschäftigungsschutz immer dort, wo die Technik den Menschen verdrängt. Dazu gehöre das Thema Weiterqualifizierung, anderweitige Beschäftigung, Lohnsicherung bis hin zum Kündigungsschutz. Flach thematisierte aber auch, dass es vor allem auch an gesetzlichen Regelungen für die virtuelle Arbeit fehle. Gleichzeitig müsste die betriebliche Mitbestimmung für die Betriebs- und Personalräte verbessert werden. „Wir brauchen ein Betriebsverfassungsgesetz 4.0 und ein bayr. Personalvertretungsgesetz 4.0“ lautete seine abschließende Forderung. 

Über den Stand der Digitalisierung in den Betrieben des Landkreises, welche Auswirkungen die Digitalisierung in den Betrieben habe, informierte Johann Holzinger von der Standortmarketinggesellschaft Miesbach. Es gibt ein umfassendes Angebot an Informationsmedien und wir versuchen natürlich die neuen Medien in unsere Arbeit einzubinden. Der Ausbildungskompass, die Ausbildungstour und die Schülermesse sind aber immer noch der Renner bei uns im Landkreis, so Holzinger. 

Abschließend stellten sich einige Fragen. Lohnt sich das Ersetzen menschlicher Arbeitskraft durch die Technik immer? Können Tarifverträge alleine soziale Leitplanken für den Schutz der Arbeitnehmer setzen? Werden ländliche Räume mit den Metropolen in Sachen attraktiver Arbeitsplätze konkurrieren können?

Veranstaltung Digitalisierung

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© ver.di

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